Persönliches

Schon wieder vorbei?!

Das ist die häufigste Frage, die mir in den letzten Wochen gestellt worden ist. Ich muss diesen Leuten sagen: Leider ja. Meine Zivildienstzeit ist am 28.02.2001 zu Ende. Aber dieses Leider sage ich den Leuten mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Arbeit hier in der Gemeinde hat mir viel Spaß gemacht und es ist schade, dass die Zeit schon vorrüber ist. Wenn ich aber in die nahe Zukunft blicke, freue ich mich auf einen weiteren Abschnitt in meinem Leben, auf meine Ausbildungszeit.
Bei den Leuten, die ich während meines Zivildienstes kennengelernt habe, mit denen ich zusammen gearbeitet habe, möchte ich mich heute verabschieden und danke sagen zu dieser schönen Zeit. Doch nicht nur bei den Mitarbeitern möchte ich mich verabschieden. Ich möchte mich heute von der Gemeinde, also von Ihnen, als Zivildienstleistender der evangelischen Kirchengemeinde Norf-Nievenheim verabschieden. Ganz aus der Welt bin ich ja auch nicht, denn da ich auch weiterhin ein Mitglied unserer Gemeinde sein werde, sehe ich sicher den einen oder anderen noch auf der Straße, oder auf Veranstaltungen in unserem Gemeindezentrum.


Danke Tobias Müller!

Lieber Tobias, du leistest in unserer Kirchengemeinde deinen Zivildienst. Jetzt ist deine Zeit um und es heißt Abschied nehmen. Ein Abschied der uns schwer fällt. Alle die dich kennengelernt und mit dir zusammen gearbeitet haben danken dir für deine Einsatzfreude, deine Hilfsbereitschaft und deine Fröhlichkeit, mit der du allen immer begegnet bist. Wenn jemand Hilfe brauchte, du hast angepackt.
Ich kann hier auch aus eigener Erfahrung sprechen. Du warst dem Pfarrerteam, der Frauenhilfe, den Küsterinnen und Küstern, dem Kleiderstubenteam, dem Büchereiteam und uns Bezirkspresbyterinnen und -presbyter eine große Hilfe. Ganz besonders waren unsere Seniorinnen und Senioren von dir begeistert, die du bei Veranstaltungen zu Hause abgeholt und wieder zurück gebracht hast.
Dein Nachfolger tritt ein schweres Erbe an. Hier hast du dich bereit erklärt, deinen Dienst bei uns freiwillig zu verlängern um deinen Nachfolger einzuarbeiten.
Die Gemeinde sagt Dankeschön und wünscht dir für deinen beruflichen Werdegang als Uhrmacher viel Erfolg und allzeit eine ruhige Hand. Alles Gute und auf Wiedersehen!