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    Ausflüge und Englisch-Kurse

    Brückenbauen sprach mit Josef Mertens

    Seit 3 Jahren leiten Sie zwei Englisch-Kurse für Senioren in der Friedenskirche Norf. Wie sind Sie dazu gekommen?

    Mertens: Nicht nur durch meinen Beruf als Exportkaufmann sondern als persönliches Hobby haben mich Sprachen schon immer interessiert. Zur Zeit besuche ich einen Kurs in Niederländisch an der VHS Neuss. Zu Beginn meines Ruhestandes vor vier Jahren entstand der erste Englisch-Kurs aus einem Freundschaftsdienst im Haus Derikum. Als dort kein Raum mehr zur Verfügung stand, hat Herr Parpart uns einen Raum in der Friedenskirche angeboten.

    Vor zwei Jahren begannen Sie, Freizeitaktivitäten für Senioren zu veranstalten in Form von Tagesausflügen. Was hat Sie dazu bewogen?

    Mertens: Um den Kontakt zwischen den Englisch-Gruppen zu fördern, habe ich gemeinsame Ausflüge und eine mehrtätige England-Reise organisiert. Da diese Fahrten großen Anklang fanden, kam aus der Gemeinde der Vorschlag, solche Veranstaltungen allen Senioren anzubieten. Deshalb erscheinen die Ankündigungen jetzt regelmäßig im Gemeindebrief.

    Ich habe auch an Ihren bisherigen Fahrten teilgenommen. Die abwechslungsreichen und vielseitigen Programme haben mir sehr gut gefallen. Woher nehmen Sie Ihre Erfahrung?

    Mertens: Reisen, Kultur, Sehenswürdigkeiten und gute Küche waren schon immer meine Leidenschaft. Sowohl im Beruf als auch in verschiedenen Vereinen sammelte ich Erfahrungen im Organisieren der unterschiedlichsten Gruppen-Exkursionen. Es macht mir viel Freude, für und mit Menschen etwas zu unternehmen.

    In den vergangenen zwei Jahren führten Sie bereits sechs Fahrten durch. Berichten Sie doch darüber und über Ihre weiteren Pläne.

    Mertens: Im Jahr 2001 besichtigten wir den Flughafen Düsseldorf und den WDR in Köln. In 2002 stand mehr Kultur auf dem Programm. Wir machten eine Fahrt durch Wuppertal im historischen Kaiserwagen. In Rhöndorf wurde das Konrad-Adenauer-Haus besichtigt. Im September besuchten wir Stadt Blankenberg an der Sieg und Daaden mit der sehenswerten ev. Barockkirche. Zuletzt waren wir in Xanten zur Besichtigung von Dom, Stadt und Römerpark.
    Wichtig ist mir auch das gesellige Beisammensein mit der Gruppe, so dass ich immer ein gutes Restaurant auswähle für das Mittagessen.

    Was dürfen wir in 2003 von Ihnen erwarten?

    Mertens: Ich habe noch mehrere Ideen in Vorbereitung, die ich aber noch nicht verraten will.

    Das Gespräch führte Inge Linsel