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November / Dezember 2003
Titelthema Serie: Glaubensbekenntnis Presbyterwahl Umbau der Kreuzkirche Lebendiger Adventskalender Einladende Gemeinde Stand: 02.12.2003
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Leben im SegenDie vielfältigen Segenswünsche im AlltagKomm Herr segne uns, dass wir uns nicht trennen..." so singen wir oft zum Abschluss des Gottesdienstes und unmittelbar vor dem Segen. Doch außerhalb des Gottesdienstes treffen wir Segenswünsche oder Bitten um den Segen nicht mehr so häufig an wie früher, wird Segen nicht mehr so klar als heilige Handlung begriffen. Doch im allgemeinen Sprachgebrauch findet man noch entsprechende Redewendungen.
Andere Begriffe aus dem Wortschatz und oder der Symbolik des christlichen Glaubens haben sich in unsere Alltagssprache eingenistet. Jeder kennt den Stoßseufzer der Erleichterung, der mit einem "Gott sei Dank" über die Lippen huscht. Viele Menschen müssen schon in aller "Herrgottsfrühe" aufstehen und "himmelhochjauchzend" kann man bei einer guten Nachricht schon sein. Mitunter hört man auch das etwas flapsige oder bewundernde "er hat das Zeitliche gesegnet", wenn jemand zufrieden seine Zeit auf dieser Erde beendet hat.
So ist im Laufe der Jahrhunderte aus dem Wunsch "gesegnete Mahlzeit" ein schlichtes "Mahlzeit" geworden. Martin Luther hat einmal gesagt: "Wir leben mitten im Segen und merken es nicht".
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